Rockpalast Archiv

2.Rockpalast Rocknacht 4.-5.März 1978

Last Update 05.07.2017  This page in english!

MICHAEL CHAPMAN

Nicht live gesendet (nur Hörfunk)

Michael Chapman Foto WDR/Manfred Becker Michael Chapman, einer der besten Gitarristen, die England in den letzten Jahren hervorgebracht hat. Er ist ein vorzüglicher Techniker sowohl auf der akustischen als auch auf der elektrischen Gitarre. Seine Stimme ist unverkennbar- rauh und eigenwillig. In seinen melancholischen Liedern beschreibt er seine Beobachtungen des Landlebens, der Großstadt etc. - ( Offizieller-Text)

Michael Chapman wurde am 24.1.41 in Leeds geboren und studierte Kunst und Fotografie. Sein Markenzeichen ist die experimentirefreudige Gitarrentechnik, seine melancholischen Balladen, gerne in Moll und seine bissigen, sarkastischen Texte. Bei den Aufnahmen zu "Fully Qualified Survivor" holte er sich eine Band ins Studio und entdeckte dabei den Gitarristen Mick Ronson (siehe Hunter-Ronson 6.Rocknacht). Seine erste US Tour 1972 verlief mäßig, da die Amerikaner nichts mit Chapmans schwarzen Humor anfangen konnten. Michael Chapman verhielt sich nie Marktkonform, Trends zum Trotz ließ er immer gleichermaßen Blues, Folk, Jazz und Country Musik in seine Songs einfließen. Chapman hatte lange Kontakte zur Hamburger Szene, spielte mit Achim Reichel und übersetzte Udo Lindenberg Texte ins Englisch. 1981 hatte er sich weitgehend zurückgezogen und lebt auf einer Farm in Cumberland. Er veröffentlicht regelmäßig CDs und geht auf Tour


Titelliste:

01  Scholarly Man
02  Fallin' Apart
03  Northern Lights
04  I'm Sober Now
05  Sea Of Wine,  
06  Ballad In Plain D 
            

Diskografie:

Rainmaker                                (1969)  Harvest SHVL 755 (CD 1997 4679-WY) 
Window                                   (1970)  Harvest SHVL 786  
Fully Qualified Survivor                 (1970)  Harvest SHVL 764 (CD 1997 4687-WY)
Wrecked Again                            (1971)  Harvest SHVL 798 
Millstone Grit                           (1973)  Deram SML11-5
Deal Gone Down                           (1974)  Deram SML 1114 
Pleasures Of The Street                  (1975)  Nova 622321
Savage Amusement                         (1976)  Deram  
Man Who Hated Mornings                   (1978)  Decca SKL-R 5290
Playing Guitar the easy way              (1978)  Criminal Records Steal  
Life On The Ceiling                      (1979)  EDSEL ED495 
Looking For Eleven                       (1980)  Criminal Records
Almost Alone                             (1981)  Black Crow Records 
Michael Chapman Lived Here From 1968-72  (1982)  Cube GNAT 1
Original Owners                          (1984)  Konexion
Heartbeat                                (1987)  Coda
The Best Of Michael Chapman 1969-1971    (1988)  See For Miles SEE CD 230
Still Making Rain                        (1993)  Making Waves SPINCD143
Navigation                               (1995)  Planet Records PLAN CD007
Dreaming Out Loud                        (1997)  Demon 2773 796 2
BBC Sessions 1969-75                     (1999)  Strange Fruit Records  
Growing Pains                            (2000)  Mooncrest/Zomba 37380462
Growing Pains 2                          (2001)  Zomba 37380642
Americana                                (2001)  Blueprint
Live And Unhinged                        (2001)  Rural Retreat Records
Kule 2 B Blue with Alamo Leal            (2001)  Rural Retreat Records
Dogs Got More Sense                      (2004)  Secret Records
Journeyman Live DVD                      (2004)  Secret Records
27 06 05 Live In Brighton                (2005)  Rural Retreat Records
Plaindealer                              (2005)  Rural Retreat Records
Lost                                     (2005)  Rural Retreat Records
Words Fail Me                            (2007)
Vanity and Pride                         (2008)  self release - limited edition - and Ursa
Sweet Powder                             (2008)  Rural Retreat Records
Time Past & Time Passing                 (2008)  Electric Ragtime
And Then There Were Three Live           (2010)  Market Square Records
Wrytree Drift                            (2010)  Rural Retreat Records
Pachyderm                                (2012)  Blastfirst Petite
The Polar Bear                           (2014)  Blastfirst Petite
Fish                                     (2015)  Tompkins Square Records
Live At Rockpalast                       (2015)  Repertoire
50                                       (2016)  Cargo
            

DVD:

           
Live At Rockpalast                       (2015)  Repertoire
            

Michael Chapman im Internet:

MICHAEL CHAPMAN - Rockpalast WDR Studio-L Köln 01.04.1975
Michael Chapman's Home Page
Michael Chapman myspace.com
Michael Chapman Wikipedia EN
Michael Chapman Wikipedia DE

Michael Chapman - Live At Rockpalast
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MOTHERS FINEST

Mothers Finest Foto WDR/Manfred Becker Diese Gruppe kommt aus den USA, genauer aus Atlanta, Georgia. Sie repräsentiert besonders überzeugend, welche hervorragenden Qualitäten die Musik der Schwarzen in den USA haben kann. Immerhin hat der schwarze Rhythm And Blues, den die Musiker in den Großstädten Chicago oder Detroit als ihre eigene Ausdrucksform spielten, den weißen Rock N' Roll erst möglich gemacht. Und bis heute ist die echte Musik der amerikanischen Farbigen unterrepräsentiert. MOTHERS FINEST ist die Gruppe, die die gelungenste Synthese von schwarzem Funk und weißem Rock N' Roll spielt. Die Gruppe hat zwei Mischungen: zum ersten spielen schwarze und weiße Musiker zusammen; zum zweiten ist der Leadgesang mit einer Frau und einem Mann besetzt. So kann Mothers Finest das ganze Spektrum guter Rockmusik ausschöpfen und tut das ausgiebig. Die Gruppe entstand vor etwa 3 Jahren und bietet live auf der Bühne neben gerader, schnörkellose Musik auch viel fürs Auge. Der gemeinsame Ansatz wird am besten in einer Textzeile von MOTHERS FINEST zusammengefaßt: I don't know, why I've been told, Niggers can't sing Rock N' Roll. Sie können und wie ! - ( Offizieller-Text)

Wizzard Foto WDR/Manfred Becker Mothers Finest eröffneten die Live-Übertragung der 2.Rocknacht mit einem absoluten Power Konzert. Eine pulsierende Mischung aus (Hard)Rock - Funk - Soul. Im Mittelpunkt Sängerin Joyce Kennedy. Ein Höhepunkt Wizzards Bass Solo. Nach dem Rockpalast Konzert waren Mothers Finest in ganz Europa bekannt.
Gegründet wurde die Band von dem Gesangsduo Joyce Kennedy und Glenn Murdock 1975 in Chicago. Sie entwickelten einen Musikstil der gleichermaßen das Rock aber auch das Soul und Funk Publikum ansprach. Mothers Finest waren eine absolute Live Band, der Beweis ist das 1979 eingespielte Live Album, ihre Studio LP's kamen nur sehr schlecht an. 1984 trennte sich die Band, Joyce Kennedy stellte sich als Solistin vor und konnte sich mit Jeffry Osborne in den US Charts plazieren. Wizzard wurde ein Begriff für Funk und Slap Bass. Seit dem Jahr 2000 ist die Band wieder aktiv.

 

Besetzung:

Barry B.B.Bordan - dr/perc
Michael Keck - keyb
Joyce 'Baby Jean' Kennedy - voc
Gary 'Moses Mo'Moore - g
Glenn Murdock - voc
Jerry 'Wizzard'Seay - b/voc

Titelliste:

01  Dis Go Dis Way, Dis Go Dat Way             (4'34'')
02  Fly With Me / Rain                         (4'20'')
03  Truth'll Set You Free                      (4'12'')
04  I'm Gonna Give You All The Love           (12'42'')
05  Mickey's Monkey                            (6'34'')
06  Baby Love                                  (7'56'')
07  Bass Solo                                  (3'25'')
08  Fire                                       (3'44'')
09  Give It Up                                 (8'47'')
            

Diskografie:

Mothers Finest                     (1976)  Epic 81595 
Another Mother Further             (1978)  Epic 82037 
Mother Factor                      (1978)  Epic 83011 
Live                               (1979)  Epic 83693 
Iron Age                           (1981)  Epic 25363 
One Mother To Another              (1983)  Epic 25363
Looks Could Kill                   (1989)
Subluxation                        (1990)  RCA 
Black radio wont play this record  (1992)  Scotti
Definitive Collection              (1997)  2 CDs
Not your Mother's Funk 76-79       (1997)  Razor
The Very Best of MF 76-86          (1997)  CBS
Not A Bootleg                      (1998)
Umeuswe                            (2000)
Meta-Funk'n-Physical               (2003)  CNR Records/Edel
Live at Villa Berg                 (2006)  MTM/SPV 2CDs
Mothers Finest live at Rockpalast  (2012)  MIG Music DoCD
Goody 2 Shoes & The Filthy Beast   (2015)  SPV/Steamhammer
Love Changes - The Anthology 72-83 (2017)  H'Art            

DVD:

           
Mothers Finest live at Rockpalast  (2012)  MIG Music DVD
            

Internet:

Mother's Finest Rockpalast - Kantine Köln 04.09.2016
Mother's Finest Rockpalast - Burg Satzvey, Bourbonensaal 20.07.2003
Mothers Finest official
Mothers Finest (Joyce "Baby Jean" Kennedy) facebook.com
Mothers Finest Fanatics facebook.com
Wyzard facebook.com
Moses Mo myspace.com
Mothers Finest Fotos Burg Herzberg Festival 2009
Mothers Finest Wikipedia EN
Mothers Finest Wikipedia DE

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MOTHERS FINEST - Neu aufgelegt von M.I.G. April 2012!
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DICKEY BETTS

Dickey Betts Foto WDR/Manfred Becker DICKEY BETTS AND GREAT SOUTHERN sind die dritte Attraktion das ROCKPALAST-FESTIVALS vom 4/5. März 1978 und neben MOTHERS FINEST die zweite amerikanische Band, die ihr europäisches Debut in dieser Nacht in der Gruga-Halle und vor Millionen von Zuschauern geben wird. Dickey Betts wird den Kennern amerikanischer Rockmusik kein Unbekannter sein. Er war Gründungsmitglied der "Allman Brothers Band" und als zweiter Sologitarrist mitbestimmend bei den melodiösen und runden Solos und Improvisationen, die den Musikstil dieser Gruppe kennzeichneten, Kritiker fanden dafür den Namen 'Southern Rock'. Damit ist die Musik der weißen Rock N' Roller gemeint, die in den Südstaaten der USA entsteht und auch hier in Europa viele Freunde gefunden hat. Nach dem frühen Tod seinen Gitarrenbruders Duane Allman bestimmte Dickey Betts als Solist und Sänger bis zur Auflösung der "Allman Brothers Band' die Gruppe. Sein Ramblin' Man, den er auch selbst sang, wurde die einzige Nr. 1 der 'Allman Brothers" in den USA und ist hier sicher noch vielen im Ohr. 1976 gründete Dickey Betts seine eigene Gruppe, Great Southern, mit der er - wie der Name schon sagt seine Musikrichtung weiterführen und fortentwickeln wollte, was ihm auch in überzeugender Weise gelungen ist. DICKEY BETTS AND GREAT SOUTHERN sind heute die wichtigsten und ersten Vertreter des Südstaaten-Rock. - ( Offizieller-Text )

Southern Rock und Blues vom Feinsten, voller Spielfreude mit den alten Allman Brother Hits. Im 10 Jahre Rockpalast Buch ist zu lesen: " Dickey Betts hätte auch die ganze Nacht gespielt, Jessica brachte alle zusammen. Am Morgen nach der Nacht saß er mit seiner akustischen Gitarre im Frühstücksraum und unterhielt die etwas irritiert dreinschauenden Geschäftsreisenden."

Der Name Richard "Dickey" Betts ist untrennbar mit der 1969 gegründeten Allman Brothers Band. Er setzte die harten Riffs der Slide Gitarre von Duane Allman entgegen und prägte so, wie die zwei Schlagzeuger den Sound. In ihrer Sparte (Blues-Country-Southern), waren die Allmans die erfolgreichste Band in den USA und viele ihrer Platten ernteten Platin. Trotz des Unfall-Todes von Duane Allman 1971 und Berry Oakley 1972 machten die Allmans weiter. Die mehr Country orientierte Single Auskopplung der LP "Brothers and Sisters" (1973), Ramblin Man wurde ein riesen Hit. 1976 brach die Band auseinander und Dickey Betts gründete " Great Southern". Er machte ein paar erfolgreiche Touren und zwei Alben. 1978 reformierten sich die Allmans mit Musikern von Great Southern. Sie besaßen zwar noch die musikalische Brillianz, waren aber nicht mehr so erfolgreich.

Besetzung:

Dickey Betts - g
Dan Toler - g
David Toler - dr,perc
Dani Sharbono - dr,perc
David Godflies - b
Michael Workman - keyb

Titelliste:

01  Run Gypsy Run                              (5'09'')
02  You Can Have Her / Leavin' Me Again        (5'44'')
03  You Can Have Her                           (5'05'')
04  Back On The Road,                          (5'12'')
05  In Memory Of Elizabeth Reed               (11'26'')
06  Good Time Feelin'                          (6'49'')
07  Dealin' With The Devil                     (3'47'')
08  Jessica                                   (11'20'')
09  High Falls (incl. Drum Solo)              (29'03'')
10  Ramblin' Man                               (5'53'')
            

Diskografie:

Dickey Betts (u. mit Great Southern):
Highway Call                                   (1974)  Capricorn 2429 117
Dickey Betts and Great Southern                (1977)  Arista 801320
Atlanta's Burning Down                         (1978)  Arista 201194 
Pattern Disruptive                             (1988)  CBS
Let's Get Together                             (2001)  Navarre
Arista Recordings                              (2005)  Soulfood
Back Where It All Begins                       (2005)  Eagle DoCD
Bougaivillea's Call - Very Best of 1973 - 1988 (2007)  Raven
Let's Get Together/Collectors#1                (2007)  Soulfood
The Official Bootleg                           (2007)  Evangeline/Soulfood

mit Allman Brothers (selected): The Allman Brothers Band (1969) Capricorn CPN 0196 Idlewild South (1970) Capricorn At Filmore East (1971) Capricorn 2659039 Peach (1972) Capricorn (double LP) Brothers and Sisters (1973) Capricorn CP 0111 Win, Lose, Or Draw (1975) Capricorn The Road goes on forever (S) (1975) Capricorn 2637 Reach For The Sky (1980) Arista Brothers Of The Road (1980) Arista Dreams (anthology) (1989) Polygram (4-CD box set) Ludlow Garage (live) (1990) Polygram (2-CD set) A Decade Of Hits (1991) Polygram (anthology) Seven Turns (1990) Epic Shades Of Two Worlds (1991) Epic An Evening With... (live) (1992) Epic Where It All Begins (1994) Epic 2nd Set (live) (1995) Epic Eat A Peach - Deluxe Edition (2006) Universal 2CDs The Allman Brothers Band GOLD (2006) Universal 2CDs

DVD:

Dickey Betts & Great Southern         (2005) Eagle Rock DVD
30 Years Of Southern Rock (1978-2008) (2009) 2 Rockpalast Konzerte
            

Dickey Betts (Allman Brothers) im Internet:

Dickey Betts official
DICKEY BETTS AND GREAT SOUTHERN - Bonn, Museumsplatz 19.07.2008
Dickey Betts Fotos Burg Herzberg Festival 2012
Dickey Betts
Dickey Betts Wikipedia DE
Dickey Betts Wikipedia EN

Allman Brothers Band
Wilson & Alroy's Allman Brothers Reviews
Allman Brothers Wikipedia EN
Allman Brothers Wikipedia DE

Dickey Betts & Great Southern at Rockpalast 2 DVD order now at Amazon!   -   DVD Info

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SPIRIT

In Memory of Randy California 1951 - 1997 and Ed Cassidy 1923 -2012R.I.P.

Ed Cassidy Foto WDR/Manfred Becker Der Auftritt der legendären Rockgruppe SPIRIT um den Gitarristen Randy California und den Schlagzeuger Ed Cassidy im ROCKPALAST FESTIVAL am 4./5. März 1978 ist ein besonderes Ereignis: das erste Konzert der Gruppe in Europa nach längerer Zeit. Die amerikanische Gruppe SPIRIT ist seit über 10 Jahren als eine der einflußreichsten und wichtigsten Rockgruppen überhaupt allgemein anerkannt. Ihr Album "Twelve Dream Of Dr. Sardonicus" ist ein Rock-Klassiker. 1967 gegründet, repräsentiert SPIRIT heute die Entwicklung der Musik der amerikanischen Westküste in allen ihren Aspekten.
( Offizieller-Text)  

Randy and Dickey Foto WDR/Manfred Becker Spirit. der Name war in dieser " Magic Night" Begriff. Das Intro von Ed Cassidy auf seinen Pauken. Rockpalast Jam .... Electro Jam...... Randy California zog mit dem Sound seiner Magic Guitar (angeblich aus dem Kaufhaus für 50 Dollar) Alle in seinen Bann. Ein Höhepunkt das Drum Solo, Ed trommelte mit den Händen. Bei Hey Joe hielt es Produktionsleiter Willi Lang nicht mehr, er tanzte mit Randy vor der Kamera. Der Abschluß war eine Session mit Dickey Betts. Ein Juwel der Rockpalast Geschichte.


Randy California Foto WDR/Manfred Becker Spirit wurde 1967 in L.A. von Randy California gegründet. Zuvor hatte Randy die Gruppe "Red Roosters" in der schon sein glatzköpfiger Stiefvater, der Jazz Trommler Ed Cassidy mit dabei war. In New York spielten sie kurzzeitig bei "Jimi James and the Blue Flames" hinter denen sich kein geringerer als Jimi Hendrix verbarg. Der große Einfluß Jimi Hendrix ist immer in Randys Gitarrenspiel zu entdecken. Einige Jahre spielten Jay Ferguson und Jon Locke bei Spirit. Ihre Alben waren nie kommerzielle Erfolge, was wohl an den stilistischen Sprüngen und manchmal merkwürdigen Fusionen lag. Die erste LP war mehr Jazz inspiriert, kompaktere Songs bot die LP "The family that plays together" von der die Single Auskopplung "I got a line on you" es in der Hitparade sogar auf Platz 25 schaffte. Ihr Song 1984, nach George Orwell, wurde wegen seines "politischen" Inhalts von den Radio Stationen in den USA boykotiert. 1971 kam es zu Umbesetzungen und als Randy California die Band verließ schien das Aus für Spirit gekommen. Er widmete sich seinem Soloprojekt " Kaptain Kopter and his Fablulous Twirly Birds".

Randy Autogramm 1976 meldete sich Spirit wieder mit dem Album "Spirit of 76", einer nicht unumstrittener Klang Kollage. Ab 1978 trat Spirit meist als Trio auf, wie auch beim Rockpalast Konzert. Randy California produzierte einige Solo Platten. Spirit machten regelmäßig Platten, an die sich meist eine Tour anschloß. 1984 brachte Spirit in Original Besetzung die LP "The Thirteeth Dream" heraus. Randy California tourte 1989 mit der "Night of Guitars".
1996 erschien die Platte "California Blues" mit einigen Gastmusiker wie z.B. Robbie Krieger, Matt Andes und seiner Tochter Rachel, sozusagen die dritte Spirit Generation. Die Platte sollte ein Neuanfang und Start ins 4 Spirit Jahrzehnt werden, doch der unerwartete Tod Randy Craig Wolfe (California) setzte der Band Spirit ein jähes Ende.
Randy California ist am 02.01.1997 bei der Rettung seines Sohnes, beim Baden auf Molokai, Hawaii selbst ins Meer gezogen worden und kam ums Leben. Wieder ist ein Rockpalast Konzert zu einem Dokument und Stück Rockgeschichte geworden.


Besetzung:

Randy California - g/voc/Moog Taurus
Ed Cassidy - dr
Larry "Fuzzy" Knight - b

Titelliste:

01  Rockpalast Jam                             (6'25'')
02  Mr. Skin                                   (3'25'')
03  Nature's Way                               (3'13'')
04  Like A Rolling Stone                       (7'11'')
05  Hollywood Dream                            (4'39'')
06  1984                                       (3'25'')
07  Looking Down From A Mountain               (4'54'')
08  Hey Joe                                    (5'17'')
09  Animal Zoo                                 (4'38'')
10  Love Charged                               (4'22'')
11  It's All The Same (incl. Drum Solo)       (16'15'')
12  I Got A Line On You                        (2'42'')
13  All Along The Watchtower                   (5'02'')
14  Wild Thing                                 (3'18'')
15  Downer                                     (3'44'')
16  If I Miss This Train/Rockpalast Jam (*)    (4'52'')
(* Jam Session mit Dickey Betts)
            

Diskografie:

Spirit                              (1968)  CBS 63278
The Family That Plays Together      (1969)  CBS 63523
Clear                               (1969)  CBS 63729
Twelve Dreams Of Dr.Sardonicus      (1970)  Epic 26281
Feedback                            (1972)  Epic 64507
Spirit 0f 76                        (1975)  Mercury 6641 323
Son Of Spirit                       (1976)  Mercury 9100 019
Farther Along                       (1977)  Mercury SRM-1-1094
Future Games                        (1978)  Mercury 9100 036
Live                                (1978)  Illegal ILP 001
Made In Germany                     (1979)  Roof Records 172200 (Rockpalast)
The Adventures Of Kaptain Kopter 
and Commander Cassidy In Potatoland (1981)  Line 4.00092
The Thirteenth Dream                (1984)  Mercury 818 514-1 ("Spirit of 84" US)
Rapture in the Chambers             (1989)  IRS Records
Tent of Miracles                    (1990)  Line
Chronicles                          (1991)  Crew
Live at La Paloma                   (1995)  Werc 1040MK-1
California Blues                    (1996)  WERC 2204
Live At The Rainbow                 (1999)  (same as Spirit Live/Live Spirit/Made In Germany)
Cosmic Smile                        (2000)
Sea Dream                           (2002)  Evangeline 2CDs
Blues From The Soul                 (2003)  Evangeline 2CDs
Live From The Coast                 (2004)
Future Games/Spirit Of 84           (2005)  Charly/Soulfood
Son Of America                      (2005)  Blue Rose/Soulfood
The Euro-American Years             (2007)  4 CD Set
Salvation...The Spirit Of '74       (2007)  Acadia/Soulfood 3 CD 
The Archive...An Introduction       (2008)  Acadia/Soulfood 
At Ebbets Field 1974                (2016)  in-akustik

CD Wiederveröffentlichungen, digital remastered, plus Bonus-Tracks:
Spirit (1996) Epic 64965 (1968) The Family that plays together (1996) Epic 65001 (1968) Clear Spirit (1996) Epic 65002 (1969) Twelve Dreams of Dr.Sardonicus (1996) Epic 65003 (1970) The Mercury Years 1975-1977 (1997) Mercury (Spirit of 76)
Randy California: Kaptain Kopter and his Twirly Birds (1972) Epic 65381 Euro-American (1982) Line 4.00041 Restless (1985) Vertigo 818646-1 Shattered Dreams (1987) Line 4.00197

Spirit Videos:

The Video History Vol. 1            (1992)
The Video History Vol. 2            (1996) 
The Ed Cassidy Story                (1993)
            

Spirit im Internet:

Randy California & Spirit - Home Page
Randy California / Spirit myspace.com
Spirit Tent of Miracles
Spirit Wikipedia DE
Spirit Wikipedia EN
Spirit-Best with Jay Ferguson inthestudio.net

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Interviews:

Randy California about J.Hendrix - Interview

Spirit Interview - U.Begemeier Rockpalast Club

Audio:

Speaker Die ganze Ansage für Spirit von Albrecht Metzger - mp3

Fotos © WDR/Manfred Becker

Bildarchiv zur 2.Rocknacht


Presse:

Mutters feinster Rockpalast - Sounds 04/78

2.Rocknachtrückblick - Spotlight 1978

2.Rocknacht - Musikexpress/Sounds 04/1978


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