Rockpalast Archiv

9.Rockpalast Rocknacht 17.-18.Oktober 1981

Last Update 25.05.2016   This page in english !

UNDERTONES

Feargal Sharkey - The Undertones THE UNDERTONES werden das 9. Rockpalast-Festival eröffnen. Die Gruppe wurde 1976 in Londonderry, Nordirland, gegründet. Den fünf Mitgliedern schien das der beste Versuch zu sein, das bedrückende Leben in ihrer Heimatstadt auszuhalten. Die Anfangszeit der Undertones war überwiegend damit ausgefüllt, über das Nachspielen von Stücken bekannter Rockbands langsam zu eigenen Kompositionen und Texten zu finden. Mitte der siebziger Jahre kam Bewegung in die englische Rockmusik. Es war auf einmal nicht mehr so notwendig, möglichst perfekt spielen zu können oder nur mit einem ziemlich großen technischen Aufwand auf eine Bühne treten zu können. Live-Konzerte zu spielen, egal wie, war wichtig. Es war auch nicht so wichtig, ob man sich als Musiker bezeichnete und das durch Virtuosität auf einem Instrument oder sonstwie nachweisen konnte. Diese Veränderungen hatten denn auch Auswirkungen auf die Undertones. Die Mitglieder der Gruppe entschlossen sich, Profis zu werden und nur noch eigene Stücke zu schreiben. 1978 veröffentlichten die Undertones ihre erste LP auf einem der vielen unabhängigen Labels, die damals entstanden. Teenage Kicks wurde ein Verkaufserfolg. Die Gruppe war jetzt überall bekannt und absolvierte regelmäßig, ausgedehnte Clubtourneen, zu denen immer mehr Zuschauer kamen. Heute zählen die Undertones zu den erfolgreichsten Live-Gruppen in Großbritannien. Bei Konzerten präsentiert die Band ein musikalisch vielseitiges Repertoire, das zum einen von Bühnenpräsenz und der beeindruckenden Stimme das Sängers Feargel Sharkey bestimmt wird, zum anderen von den dichten und einfallsreichen Arrangements, die die Gruppe erarbeitet. Die Undertones verschwenden auf der Bühne keine Zeit. Die Stücke sind kurz, haben keine solistischen Ausflüge. Die Auftritte sind insgesamt auf den Punkt gespielt, ohne die Kommunikation mit dem Publikum zu vergessen. Denn für das Selbstverständnis der Undertones ist es sehr wichtig, daß bei ihren Konzerten Spaß und Unterhaltung das Publikums nicht zu kurz kommen. - (Offizieller-Text)

Die 9. Rocknacht eröffneten die Undertones, eine Band aus Nordirland. das merkt man an ihren Texten. Eine junge Gruppe mit einem wirklichen Sänger, Feargal Sharkey wird vom Druck der Band nach Vorn getrieben. - aus 10 Jahre Rockpalast.

Im nordirischen Londonderry trafen sich fünf Freunde 1975, um die Lücke zwischen Punk, Pop, Rock und Rythem and Blues mit der Band Undertones zu schließen. 3 Jahre später waren sie in Belfast und hatten einen ersten Plattenvertrag. Mit der LP "Positiv Touch" (1981) änderten sich die Undertones stilistisch und experimentierten mit Streichern und Bläser. Eine große Tour durch Nord Amerika und Europa (inklusive Rockpalast) schloß sich an. Nach einer Pause erschien 1983 die LP "Sin of Pride" die den Erwartungen aber nicht gerecht wurde. Enttäuscht gaben die Undertones am 17.7.83 ein Abschiedskonzert in Dublin und lösten sich auf.

Besetzung:

Feargal Sharkey - Gesang
Billy Doherty - Schlagzeug
Michael Bradley - Baas/Gesang
John O'Neill - Rhythmusgitarre
Danion O'Neill - Sologitarre/Tasten/Gesang

Titelliste:

01  You Got My Number                          (2'25'')
02  Hypnotized                                 (2'20'')
03  His Goodlooking Girlfriend                 (2'35'')
04  Tearproof                                  (2'00'')
05  As Long As I Can See That Girl             (2'30'')
06  Girls That Don't Talk                      (2'10'')
07  It's Going To Happen                       (3'25'')
08  Jimmy Jimmy                                (2'25'')
09  I Don't Know                               (2'20'')
10  More Songs About Chocolate And Girls       (2'22'')
11  Forever Paradise                           (2'25'')
12  Beautiful Friend                           (3'10'')
13  Julie Ocean                                (3'20'')
14  You're Welcome                             (3'15'')
15  When Saturday Comes                        (2'40'')
16  Jump Boys                                  (2'30'')
17  Teenage Kicks                              (2'05'')
18  Get Over You                               (2'45'')
19  Sigh And Exlode                            (3'05'')
20  My Perfext Cousin                          (2'30'')
21  Get It On                                  (4'00'')
            

Diskografie:

Teenage Kicks                    (1978) Good Vibration
The Undertones                   (1979) Sire/Ariola 200 681     
Hypnotized                       (1980) Sire/Ariole 202 203     
Positive Touch                   (1981) Ardeck/EMI 1 C 064-64367
All Wrapped Up                   (1983) Capitol     
The Sins Of Pride                (1983) Ardeck 064-65009
Cher O'bowlies                   (1986) EMI
The Peel Session Album           (1989) Strange Fruit SFRLP 103
The Very Best Of The Undertones  (1994)
Six Women No Strings             (1997)
True Confessions Singles=A's+B's (1999) Castle
No Sense Of Sin                  (2000) Castle
Teenage Kicks                    (2003) Sanctuary (Best of)-Limite
Get What You Need                (2003) Sanctuary
Dig Yourself Deep                (2007) CookingVinyl
An Anthology                     (2008) Soulfood 2CDs
The Undertones                   (2009) BGO/Soulfood + Bonus Material
An Introduction To...            (2013) Soulfood

DVD:

Teenage Kicks                    (2003) Sanctuary - Story of 60 min Docu. 40 min Interviews
            

Undertones im Internet:

The Undertones official
The Undertones facebook.com
The Undertones french site
The Undertones Wikipedia DE
The Undertones Wikipedia EN

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Umbaupause:

Videoeinspielung :
STRAY CATS (Sartory Säle Köln, 16.07.1981)
Eingespielte Titel: 01. Stray Cat Strut 02. Fishnet Stockings
Interview mit Roger Chapman und Jeoff Whitehorn (Aufzeichnung vom Vortag)
Videoeinspielung:
PRETENDERS (Sartory Säle Köln, 17.07.1981)
Eingespielte Titel: 01. Tatooed Love Boys 02. Bad Boys get spanked 03. Precious
Interview mit The Undertones

MINK DE VILLE

In Memory of Willy De Ville 25. August 1950 - 6. August 2009   R.I.P.

Willy De Ville MINK DE VILLE ist die zweite Gruppe des 9. ROCKPALAST - FESTIVALS am 17./18. Oktober 1981. Frontman von Mink De Ville ist Willy De Ville (Willie Borsey), ein 28jähriger New Yorker, der sich vor über zehn Jahren dazu entschloß, lieber in einer Rock N' Roll Band zu singen und seine Erlebnisse in Songs zu beschreiben als etwas anderen zu machen. Willy`s Einflüsse kommen vom schwarzen amerikanischen Rhythm And Blues der frühen 60'er Jahre, der Musik, die die Romantik und Melancholie des engen und unvorherbestimmbaren Lebens in den zu engen Abschnitten von New York zum Inhalt hatte. Um seine eigene Band zu gründen, ging Willy De Ville nach London, bekam aber nur ein paar Auftritte in Clubs und ein paar Pfund als Straßenmusiker zusammen. Nach einem kurzen Zwischenaufenthalt wieder in New York, versuchte er es an der West Coast in San Francisco. Mit der in New York entstehenden New Wave bekamen denn auch Mink De Ville die Chance, ihren Musikstil einem Publikum vorzustellen. Die Band spielte regelmäßig in Clubs. Wenig später trafen Mink De Ville den Produzenten Jack Nietzsche, der bei vielen Aufnahmen als Musiker und Arrangeur mitgewirkt hatte, von denen Willy De Ville so fasziniert war. Nietzsche konnte Willy's Rhythm And Blues der 70'er Jahre hervorragend umsetzen. 1977 und 78 waren Mink De Ville fast ununterbrochen auf Tournee, was ziemlich an der sowieso nicht starken Konstitution von Willy De Ville zehrte. Also machte er eine Pause, lebte einige Zeit in Paris und ließ sich Zeit beim Schreiben neuer Songs und der Produktion neuer Platten. Vor einigen Monaten gründete er dann eine neue Version seiner Gruppe: Mink De Ville, mit der er auch beim 9. ROCKPALAST - FESTIVAL auftreten wird. Für dieses Konzert wird er übrigens eine US-Tournee extra für eine Woche unterbrechen. - (Offizieller-Text).

Willy de Ville, Anzug , Krawatte, der schmale Oberlippenbart und die brennende Zigarette. Er gab ein perfektes Konzert und ließ sich nicht beirren obwohl Teile des Publikums nichts mit ihm und seiner Musik anfangen konnte. Bei den Proben hatte ihn noch eine Grippe lahmgelegt. - aus 10 Jahre Rockpalast.
William Borsay (Mink de Ville) wurde am 25.8.1950 in New York geboren. 1971 begann der Mann mit der Reibeisen Stimme in San Francisco seine musikalische Laufbahn. 1977 kehrte er nach New York zurück, wo zu dieser Zeit die Punk Bewegung in war, um seine Band Mink De Ville zu gründen. Romantischer Rythem and Blues mit lateinamerikanischen und Cajun Elementen, so könnte man seine Musik beschreiben. Seine Platten riefen auch bei den Kritikern von Begeisterung bis Ablehnung hervor. Umbesetzungen, Rausschmiß wegen Alkoholmißbrauchs und Wechsel der Plattenfirma ließen Willy De Ville seit 1987 als Solokünstler in Erscheinung treten.

Besetzung:

Willy de Ville - Gesang/Gitarre/Mundharmonika
Ricky Burgia - Gitarre/Gesang
Thommy Prica - Schlagzeug/Gesang
Joey Vesta - Bass/Gesang
Kanny Mergolie - Tasteninstrumente/Gesang
Louie Cortelozzi - Saxophon/Percussion/Gesang

Titelliste:

01  Harlem Nocturn                             (3'00'')
02  Slow Drain                                 (5'45'')
03  Savoir Faire                               (2'30'')
04  Cadillac Walk                              (4'30'')
05  Mixed Up Shook Up Girl                     (4'15'')
06  Just Your Friends                          (3'40'')
07  Can't Do Without It                        (3'20'')
08  Love And Emotions                          (4'00'')
09  Love Me Like You Did Before                (2'45'')
10  She's So Tough                             (2'35'')
11  You Better Move On                         (3'05'')
12  Teardrops Must Fall                        (4'30'')
13  Steady Driving Man                         (5'10'')
14  Just Gives Me One Good Reason              (2'40'')
15  Maybe Tomorrow                             (2'55'')
16  This Must Be The Night                     (3'00'')
17  Spanish Stroll                             (3'15'')
18  Lipstick Traces                            (7'42'') 
19  Mazurka                                    (4'54'')
            

Diskografie:

Mink de Ville:
Cabretta                                       (1977) Capitol/EMI 1 C 064-85 137
Mink DeVille                                   (1977) ERA     
Return To Magenta                              (1978) Capitol/EMI 1 C 064-85 461
La Chat Blau                                   (1979) Capitol/EMI 1 C 064-86 086
Coup De Gracal                                 (1981) ATL K 50 833 WEA     
Where Angels Fear To Tread                     (1983) Atlantic 780115-1
Sportin Life                                   (1985) Polydor 825776-1
The Originals                                  (1996) Capitol

Willy de Ville: Miracle (1987) Polydor 833669-1 Victory Mixture (1990) CD New Rose Backstreets Of Desire (1992) CD F.N.A.C. Live (1994) CD F.N.A.C. Loup Garou (1995) A Horse With A Different Colour (1999) Eastwest 494203 2 The Willy DeVille Acoustic Trio Live In Berlin (2002) Eagle Crow Jane Alley (2004) Eagle Rock/Edel Pistola (2008) Eagle Rock/Edel Live At Montreux 1994 (2009) Eagle Rock/Edel DVD+CD The Best Of Willy DeVille Live (2011) Edel Unplugged In Berlin (2011) Rough Trade In New Orleans (2012) Soulfood

Video/DVD:

Live At The Savoy                              (1981)    
From The Bottom Line To The Olympia            (1993)
25 Years of Heart & Soul                       (2002) Special Edition (2 DVDs)
The Berlin Concerts                            (2003) EMS New Media 2DVD
Live In The Lowlands                           (2006) DVD Eagle Rock 500ERD
Live At Montreux 1982                          (2008) Eagle Visions
Live At Montreux 1994                          (2009) Eagle Rock/Edel DVD+CD
Still Alive                                    (2012) MEYER RECORDS no 184 (3-Disc DVD Box Set)

Mink De Ville im Internet:

MINK DE VILLE - Rockpalast WDR Studio-L Köln 16.06.1978
WILLY DE VILLE - Rocklife Biskuithalle Bonn 25.03.1995
WILLY DE VILLE - Bonn, Museumsplatz 19.07.2008
Willy DeVille official
Willy DeVille
Mink DeVille Wikipedia DE
Mink DeVille Wikipedia EN

Mink DeVille Live at Rockpalast (1978 & 1981)
DVD+2CD  - Mink De Ville - Live At Rockpalast order now at Amazon!       DVD Info

Mink DeVille Live at Rockpalast (1995 & 2008)
2CD  - Mink De Ville - Live At Rockpalast order now at Amazon!      DVD Info

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Umbaupause:

Videoeinspielung:
IDEAL (Sartory Säle Köln, 17.07.1981)
Eingespielter Titel: Rote Liebe
Interview mit Willy De Ville

BLACK UHURU

Black Uhuru Mit BLACK UHURU (dieser Begriff bedeutet übersetzt: "schwarzer Klang der Freiheit") wird zum ersten Mal eine Reggae-Formation beim ROCKPALAST - FESTIVAL auftreten. Die Gruppe kommt aus Jamaika und vereinigt alle Elemente, die Reggae zur einflußreichsten Musikrichtung der letzten Jahre gemacht haben. Black Uhuru ist zuerst einmal ein Gesangstrio, bestehend aus: Puma Jones (in den USA geboren), Michael Rose und Duckie Simpson. Vokalgruppen in dieser Besetzung haben eine lange Tradition in der jamaikanischen Musik. Die ersten entstanden in den sechziger Jahren als Nachahmer populärer amerikanischer Vorbilder wie z.B. "The Drifters" oder "The Platters". Parallel zur musikalischen Weiterentwicklung des Ska über Rock Steady zum Reggae entwickelten auch die Vokalgruppen Jamaikas eine eigene Stilrichtung und sind aus dem Gesamtspektrum heute nicht mehr wegzudenken.
Black Uhuru wurde 1977 von Duckie Simpson gegründet. Nach einigen Besetzungswechseln und vielen vergeblichen Versuchen, eigene Kompositionen auf Platten veröffentlichen zu können, trafen Simpson, Puma Jones und Michael Rose dann auf den Schlagzeuger Sly Dunbar und den Bassisten Robbie Shakespeare. Die erklärten sich bereit, Black Uhuru zu produzieren und mit ihnen gemeinsame Live-Konzerte zu spielen. Heute gelten Black Uhuru - Vokaltrio wie auch die sechs Musiker der Band - als die Interpreten des Reggea, die in der Entwicklung dieser Musik ganz vorne stehen. Das wird vor allem bei Live-Konzerten deutlich, bei denen neben der Gesangsgruppe mit ihren durchstrukturierten ,Harmonien Sly Dunbar und Robbie Shakespeare die auffälligsten Erscheinungen darstellen: was jedem klar ist, der die große Bedeutung von Bass und Schlagzeug beim Reggea kennt. Die beiden sind zur Zeit die gesuchtesten Studiomusiker überhaupt, wobei das Spektrum von Ian Dury bis Joan Armatrading reicht. Live treten sie allerdings nur mit zwei Gruppen auf: mit Peter Tosh und eben mit Black Uhuru. - (Offizieller-Text).

Eine wichtige Musikrichtung der Zeit sollte auch im Rockpalast nicht fehlen, Reggea, und so wurde Black Uhuru verpflichtet. Leider mußte ein Gitarrist der Band bei der Zollabfertigung am Düsseldorfer Flughafen Bekanntschaft mit deutscher Gründlichkeit und Intoleranz machen. Er wurde so gründlich "Untersucht" das er anschließend ins Krankenhaus mußte. - aus 10 Jahre Rockpalast.

Zunächst im Windschatten von Bob Marley, wurden Black Uhuru ab 1977 mit Hilfe des fähigsten Rythmus Teams, Robin Shakespeare und Sly Dunbar zu einer international erfolgreichen Reggae Band. Die amerikanische Sängerin Sandra "Puma" Jones, mit ihrem politischen Engagement bei den Black Panthers und dem SNCC, prägte Black Uhuru auch mit. Die Band schaffte es den ursprünglich militanten Reggae Sound mit westlichen Pop und rockigen Gitarren Riffs zu verbinden. Mit dem Album "Red" landeten sie in den englischen Charts und absolvierten große Touren durch Europa und den USA, wo sie 1986 36 Stadien füllten.

Besetzung:

Puma Jones - Gesang
Michael Rose - Gesang
Duckie Simpson - Gesang
Sly Dunbar - Schlagzeug
Robbie Shakespeare - Bass
Sky Juica - Percussion
(Christopher Burth)
Derryl Thompson - Gitarre
Billy Johnean - Gitarre
Bubler - Tasteninstrumente
(Franklyn Waul)

Titelliste:

01  Shine Eye Girl                             (5'35'')
02  Plastic Smile                              (5'05'')
03  Puff She Puff                              (5'25'')
04  King Selassie                              (4'50'')
05  Youth Of Eglington                         (5'10'')
06  Push, Push                                 (5'20'')
07  General Penitentiary                       (4'25'')
08  Happiness                                  (4'55'')
09  World Is Africa                            (5'30'')
10  Sponji Reggae                              (5'10'')
11  Sinsemilla                                (10'30'')
12  Guess Who Is Comimg To Dinner              (6'35'')
13  Abortion                                   (8'45'')
            

Diskografie:

Love Crisis                 (1977) Third World TWS 925/Greensleeves in 1981
Uhuru In Dub                (1978) Jammy's
Showcase                    (1979) Taxi JA / Black Rose (Canada) / D-Roy U.K.
Sensimilla                  (1980) Island/Ariola 202 525
Red                         (1981) Island/Ariola 203 775
Tear It Up                  (1982) Island 294367
Chill Out                   (1982) Island 204698
The Dub Factor              (1983) Island 802694
Anthem                      (1984) Island 205911
Reggae Greats: Black Uhuru  (1985) Island
Brutal                      (1986) Bellaphon/Ras 260-07-088
Positive                    (1987) Bellaphone/Ras 260-07-106
Black Uhuru (s)             (1981) Virgin/Ariola 202 513  
Liberation Island Anthology (1993) Island
Proud                       (1990) RCA &shyp; U.K. / BMG Japan 1990
Bonanza                     (1992) Dread Lion / VAP Japan Japan-only release
King of General             (1994) HiBrite Japan  Japan-only release
Michael Rose                (1995) Heartbeat US 
The Taxi Sessions           (1995) Taxi 
Rising Star 
(Voice of the Ghetto)       (1995) Record Factory U.K. / VP US
Be Yourself                 (1996) Heartbeat US
Big Sound Frontline         (1996) Heartbeat US
Nuh Carbon                  (1996) Greensleeves U.K. / RAS US
Dance Wicked                (1997) Heartbeat US
Dub Wicked                  (1997) Heartbeat US
Dynasty                     (2001) Jamaican No1/EFA 33266
            

Black Uhuru im Internet:

Black Uhuru facebook.com
Black Uhuru ajangmusic.com
Black Uhuru Wikipedia DE
Black Uhuru Wikipedia EN
Sly and Robbie Wikipedia DE
Sly and Robbie Wikipedia EN

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Umbaupause:

01. Looks like Rain (Grateful Dead - Grugahalle Essen, 28.03.1981)
02. Moderation Alan Bangs & Albrecht Metzger
03. Ain't got no Money (Frankie Miller - Wiebaden, Rhein-Main-Halle, 06.05.1979)
04. Honky Tonk (Frankie Miller - Wiebaden, Rhein-Main-Halle, 06.05.1979)
05. Moderation Alan Bangs

ROGER CHAPMAN AND THE SHORTLIST

Roger Chapman ROGER CHAPMAN AND THE SHORTLIST sind die vierte Gruppe das 9. ROCKPALAST - FESTIVALS am 17./18. Oktober 1981. Roger Chapman ist einer der wenigen englischen Rocksänger der ersten Generation, die heute noch aktiv sind. Er begann 1966 mit Family, einer Gruppe, die er in der englischen Stadt Leicester zusammen mit Charlie Whitney gründete. Family wer bis l973 eine der besten englischen Live-Bands. Vor allem Roger Chapman machte viel von sich reden, u.a. weil er regelmäßig bei Auftritten größere Mengen von Tambourinen und Mikrophonständern verbrauchte. Von 1974 bis 1977 war Chapman Sänger der Streetwalkers. 1979 trennte er sich dann von seinem jahrelangen Partner Whitney und singt seitdem als Solist mit einer "halbfesten" Band, der Shortlist, in der viele seiner Freunde mitspielen. Der Auftritt von Roger Chapman And The Shortlist beim ROCKPALAST FESTIVAL wird zeigen, daß Roger Chapman zu den besten Rocksängern überhaupt zählt. Dabei wird er sich auf eine teilweise neu besetzte Shortlist stützen, deren Mitglieder mit dafür sorgen werden, daß auch dieses Konzert wieder ein Ereignis sein wird, das alles bietet, was man von guter Rockmusik erwartet. - (Offizieller-Text).
Rock'n'Roll vom Feinsten. Welch Energie. 10 Jahre Rockpalast:
" Ein Moment der einfach kommen mußte. Roger Chapman and the Shortlist in der Rockpalst Nacht. Sie spielten, bis die Sonne aufging und hatten dann noch Schwierigkeiten, vom Publikum entlassen zu werden. Wir hätten ihn am Anfang, am Ende und in der Mitte auftreten lassen sollen. Daddy Rolling Stone, Roger Chapman, der Rock'n'Roll Doctor hatte uns die richtige Medizin verabreicht".

Seine ersten große Erfolge hatte der am 8.4.42 geborene Sänger, in der Gruppe Family, die einige erfolgreich Alben produzierten. Es schloß sich die Band Streetwalker an, aus denen 1979 die Shortlist wurden. Roger Chapman gibt bei seinen Konzerten alles und geht bis an die Grenzen des physisch Machbaren. Das Publikum reagiert darauf, keiner kann sich der geballten Ladung Rock`n`Roll entziehen. "Chappo" ist meistens auf Tour und noch Heute, auch besonders in Deutschland, ein erfolgreicher Live Act.

 

Was macht eigentlich Roger Chapman?

Uwe Schmalz im Rockpalast Club Info 16 April 1998

Roger Chapman, sicher einer der bedeutendsten und vor allem markantesten Rock-Shouter, trat bereits viermal im Rockpalast auf. Zunächst 1975 mit seiner damaligen Band Streetwalkers, die insbesondere von der Zusammenarbeit mit dem Gitarristen Charlie Whitney (beide zusammen vorher Family) lebte und insgesamt vier Langspielplatten veröffentlichte.

1979 gab Roger Chapman mit seiner neuen Band The Shortlist sein erstes Gastspiel in der Hamburger Markthalle. Im gleichen Jahr hat er mit The Shortlist eine beachtliche Live LP ( Live in Hamburg) aufgenommen, die bis heute kaum in gut sortierten Plattensammlungen fehlen dürfte.

Am 18. Oktober 1981 wurde "Chappo" für viele Rockpalast Zuschauer zum Klassiker. Getreu dem Motto seiner ersten Zugabe "Let's spend the night together" bot er in der Essener Grugahalle eine fulminante Show. "Chappo" war zur jener Zeit in absoluter Hochform und seine Reibeisen-Stimme im Wechselspiel mit den raffinierten Gitarrenriffs von Geoff Whitehorn, ließen ihn europaweit unvergleichbar werden.

Dann geriet der am 8. April 1942 geborene Brite etwas ins Hintertreffen. Die LP Mango Crazy und die Zusammenarbeit mit dem experementierfreudigen Mike Oldfield zementierten jedoch alsbald Roger Chapmans Ruf als unverwechselbaren Shouter. Mit seinem Gesang auf Mike Oldfields "Shadow on the wall" kam er groß in die Hitparaden. In den Folgejahren erwies er sich mit den Shortlists als auftrittsfreudiger Rock'n'Roller, der stets einen schweißtreibenden Konzertabend erwarten ließ.

Anfang der 90er Jahre schien seine Form nachzulassen. (Zu)viele Rockparties zollten ihren Tribut. Doch unverwüstlich – wie seine gängigen, kräftigen Songs – ist er auch selbst geblieben. Mit wechselnden Besetzungen tourten Roger Chapman & the Shortlist auch durch die Provinz. Knochenarbeit! Und mit der aktuellen CD Do I Leave A Stone Unturned? Stellt er seinen Fans nicht nur eine wahrscheinlich itonische Frage, sondern meldet sich gleichzeitig bemerkenswert zurück. Pünktlich zum Rockpalast. Let it blues and roll, Chappo!

 

Roger Chapman erinnert sich:

Ich habe Kontakt zu Roger Chapman aufgenommen und Ihn gefragt welche Erinnerungen Er an Seinen Auftritt in der Rocknacht hat. Folgende Antwort erreichte mich:

"I remember:
We were there for 2 days before the event for sound and camera checks. Myself & The Shortlist borrowing equipment from the resident band of a club situated somewhere in the Grugahalle & then playing for the next two nights in the club. Waiting for the Rockpalast show.......waiting for hours & hours on the day of the show to go on stage (we were the last band appearing). Going on about 2 in the morning & not wanting to stop. I think they turned the video off for the last hour of our set.
I also remember we played The Beatles Sgt.Pepper for the first and only time and never playing it since. I must watch the video again to see how we did it. That's about it, the rest is just a haze of sex, drugs, rock & roll & happiness. Hope that does it for you Michael"
Roger Chapman

Titelliste:

01  Who Pulled The Night Down                  (5'15'')
02  Keep Forgettin'                            (3'45'')
03  Unknown Soldier                            (5'18'')
04  Ducking Down                               (5'17'')
05  I Just Went To Make Love To You            (5'30'')
06  Killing Time                               (6'15'')
07  He Was, She Was                            (7'30'')
08  Hang On To A Dream                         (3'38'')
09  Prisoner                                   (5'20'')
10  Short List                                 (6'00'')
11  Hyenas Only Laugh For Fun                  (3'50'')
12  Comman Touch                               (6'10'')
13  Making The Same Mistake                    (6'05'')
14  Midnite Child                              (5'50'')
15  Stone Free                                 (5'30'')
16  Goodbye Reprise                            (4'00'')
17  Blood And Sand                             (3'15'')
18  Let's Spend The Night Together             (5'40'')
19  Jesus And The Devil                        (4'08'')
20  Can't Get In                               (4'30'')
21  Hey Bo Diddley                             (5'00'')
22  St. Pepper                                 (4'55'')
23  Prisoner                                   (0'45'')
            

Besetzung:

Roger Chapman - Gesang
Geoff Whitehorn - Gitarre/Gesang
Steve Simpoon - Gitarre/Geige/Akkordion/Mandoline/Gesang
Tim Hinkley - Tasteninstrumente/Gesang
Poli Palmer - Vibraphon/Synthesizer
Nick Pentelow - Saxophone
Stretch - Schlagzeug
Boz Burell - Bass

Diskografie:

Die Alben von Family und den Streetwalkers sowie:
Roger Chapman (Solo oder mit Shortlist):

Chappo                      (1979) Line/Teldec 6.24 708 
Live In Hamburg             (1979) Line/Teldec 6.24 720 
Mail Order Magic            (1980) Line/Teldoc 6.24 515 
Hyenas Only Laugh For Fun   (1981) Line/Teldoc 6.24 850 
The Riffburglar Album       (1981) Line LLP 5150 AS
He Was..She Was..He Was..   (1982) Line 628600
Mango Crazy                 (1983) Instant ZL 28532
The Shadow Knows            (1984) Instant ZL 70482
Zipper                      (1986) RCA PL zo989
Techno Prisoners            (1987) RCA PL 71516
Walking The Cat             (1989) Maze 08-4631
Live In Berlin              (1989) Polydor 843 886
Hybrid And Lowdown          (1991) Polydor 847 117
Under No Obligations        (1992) Polydor 513073
Chappo King Of The Shouters (1992) Polydor 523580-2 (S) 79-92
Kiss My Soul                (1996) Essential/Castle ESS CD382
Do I Leave A Turn Unstoned  (1998) SPV
Anthology 1979-1998         (1998) Castle/Edel ESDCD 665
In My Own Time              (1999) SPV Double Live CD
Rollin' & Tumblin'          (2001) Mystic
Family & Friends            (2003) Mystic 79788-2 5CDs
One More Time For Peace     (2007) Mystic
Hide Go Seek                (2009) Hypertension/Soulfood 2CDs
Live At The Opera House     (2009) Angel Air/Fenn - Newcastle 2002
Riff Burglar                (2009) BGO/Soulfood - Live At Munster Hall
Maybe The Last Time - Live  (2012) Soulfood
Peaceology                  (2014) Hypertension
Live in Hamburg             (2014)

Roger Chapman Video/DVD:

Family & Friends            (2003) Fenn Music DVD
Roger Chapman At Rockpalast (2004) in-akustik DVD
            

Roger Chapman im Internet:

Roger Chapman Official Appreciation Society
Chapman-Whitney Streetwalkers - Rockpalast WDR Studio-L Köln 25.03.1975
Roger Chapman - Rockpalast Markthalle Hamburg 09.11.1979
Roger Chapman Wikipedia DE
Roger Chapman Wikipedia EN
Family Wikipedia DE
Family Wikipedia EN

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Bildarchiv zur 9.Rocknacht


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